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Wenn der erste Vierbeiner an Gammelfleisch vor die Hunde geht ... Gesamttext (QWP - Rethwischdorf - Donnerstag, 28. September 2006 10:30:00)
...wird das wahrscheinlich niemand bemerken. Es ist eher wahrscheinlich, dass Gammelfleisch die Ursache ungeklärter Hunde- und Katzentode sein kann. Und selbst wenn es nicht der plötzliche Tod („er hat wahrscheinlich Rattengift gefressen“) eines Tieres ist, so ist doch unter Hundebesitzern die Angst vor Allergien ihrer Vierbeiner allgegenwärtig. Diese haben in den letzten Jahrzehnten extrem stark zugenommen, und die Ernährung mit Billigprodukten ist garantiert eine Hauptursache dafür. Tatsache ist, dass für den Menschen ungenießbares Fleisch für die Hundefutterherstellung in Deutschland die Grundlage bilden darf. Und damit kann das Geschäft mit dem Ekelfleisch in der Tiernahrungsbranche ein ganz Großes sein! Erschreckend genug, dass Großschlachtereien voller Stolz sogar in den Medien berichten, dass bei Ihnen alles restlos verwertet wird. „Was nicht für menschliche Nahrung geeignet ist, wird von der Hunde- und Katzenfutterindustrie genutzt“. Ganz aktuell ist da der Skandal um sogenanntes „Stichfleisch“ (ARD-Sendung Report vom 25.09.2006), welches für Menschennahrung nicht verwertet werden darf, dieses aber regelmäßig bei den Hundefutter-Herstellern landet. Man wundert sich ja schon über die Inhalte so mancher Wurst für Menschen, aber dass im Hundefutter Knochen- und Kadavermehle, Federn, Krallen, Fell, Haut, Eingeweide, und vieles mehr enthalten ist, darüber bekommt man nur als Interessierter etwas mit. Und damit dieses Futter auch auf Dauer haltbar ist, werden jede Menge Konservierungsstoffe und künstliche Vitamine hinzugefügt und dann so dargestellt, als ob diese das Futter besonders hochwertig machen. Nun, „Bello“ wüsste es wahrscheinlich besser, doch um seiner feinen Nase zu umgehen, kommen noch mal Geruchs- und Geschmacksstoffe (zum Beispiel Hühnerfett) obendrauf. Hmmmm – wirklich lecker! Was Frauchen zu sehen bekommt, sind die „knackigen Fleischstückchen“ und „herzhafte Brocken“, die laut Werbung und Verpackung eine optimale Menge an Proteinen, Kalorien und Vitaminen enthalten. Stimmt – aber die Quelle der Proteine, usw. wird dabei nie erwähnt. Der übliche Oberbegriff, der sich dann dafür auf der Verpackung wiederfindet, lautet „tierische Nebenprodukte“.
Von unserem Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird empfohlen, sein Fleisch (für den menschlichen Verzehr) nicht nur billig zu erwerben. Wer Fleisch zum Preis von 2,-- Euro je Kilo einkauft, ist natürlich eher in Gefahr, mit minderer Qualität vorlieb nehmen zu müssen .
Bei Hundenahrung ist es genauso. Wenn ein 15 kg-Sack Hundetrockennahrung nur 15,-- Euro kostet, dann muss sich der Verbraucher natürlich die Frage stellen, welche Qualität die verwendeten Rohstoffe haben. Kann hier noch mit hochwertigen und damit gesunden Rohstoffen gerechnet werden?
Dass es auch anders geht, wird in Schweden bewiesen, denn dort ist die Rechtslage eine andere. Dank der strengen schwedischen Gesetzgebung im Bereich des Tierfutters, hat die Qualität des dort produzierten Tierfutters (zum Beispiel Magnusson-Petfood oder Hundköket) ein unvergleichbar hohes Niveau. Als Schweden Mitglied der EU wurde, konnte es mehrere in Schweden geltende Gesetze über Tierfutter beibehalten. Diese Ausnahmen bedeuten, dass Schweden strengere Regeln als die übrigen Länder in der EU hat. So ist in Schweden seit 1985 die Verwendung von verendeten Tieren als Rohstoff in Tierfutter verboten. Das gilt auch für das Anwenden von wachstumsfördernden Antibiotika in Tierfutter. In Schweden dürfen nur Rohstoffe von geschlachteten, gesunden und für die Lebensmittelindustrie bestimmten Tieren in der Tierfutterproduktion verwendet werden. Diese Bestimmung wurde aus rein ethischen Gründen eingeführt, erwies sich jedoch im Nachhinein auf die BSE-Problematik als kluger Beschluss.
Bleibt zu hoffen, dass sich auch hierzulande die Tierfuttermittelindustrie bewusst wird, dass zu verarbeiten und mit künstlichen Stoffen zu „veredeln“, da sich der leidtragende Konsument, also der Hund, ja eh nicht dagegen wehren kann, dass aber aus ethischen Aspekten gegenüber dem Tier und seinem Halter, die heutige Praxis nicht vertretbar ist. Ändert sich nichts, nun, dann muss sich der verantwortliche Tierhalter entscheiden: will ich ein Tier, mit dem der regelmäßige (und teure) Tierarztbesuch vorprogrammiert ist, oder ernähre ich mein Tier von Anfang an überprüfbar gesund? Pressekontakt Dieter Harms T: 04539 - 888 70 E: info@lucky-pet.de
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Betrachtungen von Maike Harms (Hundezüchterin und Leiterin einer Hundeschule)
„Was verlange ich eigentlich von einem sehr guten Hundefutter?“ - Nein, das ist nicht ganz die richtige Frage. „Was verlangt ein Hund eigentlich von einem sehr guten Hundefutter?“ - Aber irgendwie trifft es das auch nicht. Hundefutter muss uns beide glücklich machen. Meinem Hund muss es vor allem gut schmecken, und ein für ihn angenehmer Geruch ist ihm wichtig. Und das ist auch schon alles - glaube ich zumindest. Denn Hunde fressen auch durchaus, was ihnen nicht bekommt, sogar, was richtiggehend ungesund für sie ist. Meine Ansprüche an eine Hundenahrung sind da durchaus weitergehender. Mal im Einzelnen:
Fangen wir mit dem Unwichtigsten an. Der Verpackung. So unwichtig auch wieder nicht, denn sie kann ausschlaggebend für den Kauf sein. Fast jedes Futter ist in hochglanzbedruckten Plastik- oder Papiersäcken verpackt. Modernstes Design, manchmal sogar wiederverschließbar. Dann gibt es aber auch Hundenahrung in spärlich bedruckten, braunen Papiersäcken. Auf den ersten Blick ungewöhnlich. Aber warum eigentlich nicht? Solche Papiersäcke sind umweltfreundlich. Was kann uns das sagen? Vielleicht, dass hier natürliches Futter entsprechend verpackt wird. Oder dass der Hersteller nicht viel Geld in Hochglanzverpackungen investiert, sondern lieber direkt in das Produkt. Oder dass er einfach umweltbewusst handelt. Wäre doch wünschenswert.
Und dann die geöffneten Säcke. Manchmal riecht der Inhalt nach gar nichts. Zumindest nicht für meine Nase. Doch aus dem einen oder anderen Sack kommen die abenteuerlichsten Gerüche. Fischgeruch ist zwar für mich nicht besonders ansprechend, für meine Hunde aber schon. Fisch schmeckt ja auch den meisten Hunden wirklich lecker! Aber der Geruch nach ranzigem Fett? Oder einfach undefinierbar ‚Pfui‘? Das mag ich meinen Hunden gar nicht anbieten. Der ganze Raum stinkt schon kurze Zeit später und wenn meine Freundin eine Stunde später kommt und naserümpfend fragt, ob wir nicht mal schnell die Fenster öffnen könnten, ist mir klar, dass ich mit solchem Futter nicht glücklich werden kann. Es gibt aber auch Futtersorten, da duftet es aus dem frisch geöffneten Sack so, als wäre gerade frisch gebacken worden. Die Hundenasen recken sich und bei unserem gemeinsamen näheren Beriechen bleibt der angenehme Duft.
Das Aussehen. Ich nehme jeweils eine Handvoll in meine Hand und sehen mir alle Bestandteile genau an. Genauso vielfältig wie die Verpackungen ist offensichtlich auch der Inhalt. Die tollsten Formen. Ringe, Würfel, große und kleine geometrische Formen. Alles, was unser Auge begehrt. Fast alle sind irgendwie Brocken. Aber zusätzlich kann man bei einigen Futtersorten zerquetschten Mais oder Weizen oder gepoppten Reis oder getrocknete Karotten, Kohl usw. erkennen. Dazu die unterschiedlichsten Farben: rot, grün, gelb, sogar lila und verschiedene Brauntöne. Gefällt mir, aber ist die Farbe auch für Hunde wichtig? Die haben doch ein ganz anderes Farbsehen als wir. Da sind die Farben wohl eher für unser menschliches Auge gemacht. Ach so, welche Farben haben eigentlich Fleisch und Getreide im verarbeiteten Zustand? Wohl so graubraun. Vielleicht mit einem Stich rot. Alles andere deutet also auf Farbstoffe hin. Na danke, darauf kann ich verzichten. Meine Hunde sollen darauf verzichten, denn künstliche Farbstoffe sind ganz sicher nicht gesund. Obwohl es sich bei all den Futtersorten um Trockenfutter handelt, sind meine Hände schon nach der ersten Probe gar nicht mehr trocken. Total fettig! Igitt, von den anderen Proben werden sie das auch. Ist also kein Einzelfall. Ob dass so sein muss? Klären wir mal später. Allerdings ist eine Probe dabei, die mir auch schon durch den angenehmen Backstubengeruch auffiel, die überhaupt nicht fettig ist. Na bitte, geht also doch!
Der Inhalt. Was ist denn so drin, im Hundefutter? Ach ja, die Analyse. Zuerst genannt wird immer das Rohprotein. Wenn ich dann lese 22 % oder 25%. Was ist dann gut für meine Hunde? Wenn ich davon ausgehe, dass sogar in meinen Lederschuhsohlen Protein enthalten ist, auch wenn es für meine Hunde völlig unverdaulich ist, dann sagt mir der Rohproteinanteil wirklich nichts über dessen Qualität. So ist es wohl auch mit dem Rohprotein eines Hundefutters. Denn die Frage ist doch? Kann er das Rohprotein verwerten, ist es wertvoll für ihn? Keine Beantwortung solcher Fragen durch die Analyse. Es könnte also durchaus sein, dass mein Hund von einem Futter mit nur 22% Rohprotein optimal ernährt wird und mit einem Futter mit Rohproteinanteil von 26% unglaublich viel fressen muss, um ausreichend versorgt zu sein. Auf den Rest der Analyse gehe ich nicht näher ein. Hab mit dem Rohprotein genug Frust. Die Zusammensetzung ist da hoffentlich aufschlussreicher. Na, jedenfalls steht auf den jeweiligen Säcken laut EU-Verordnung ja drauf, was drin ist. In der Reihenfolge, in der die Inhaltsstoffe mengenmäßig enthalten sind. Also, wenn es um die genaue Zusammensetzung geht, schweigt wohl jeder Hersteller. Wer gibt auch seine Rezepte her? Aber trotzdem. Was sollte denn der Hauptbestandteil beim Hundefutter sein? Fleisch und Getreide bzw. Gemüse. Damit Fleisch an erster Stelle steht, lassen sich so manche Hersteller etwas einfallen. Sie nehmen zwei unterschiedliche Getreidesorten oder splitten eine Sorte zum Beispiel in Weizen und Weizenschrot auf. Somit sind diese Bestandteile in ihrem Anteil kleiner und das Fleisch rückt an erste Stelle der Gesamtwertung. Dabei ist es nicht schlimm, wenn Getreide an erster Stelle steht. Wäre es Fleisch, könnte der Rohproteinanteil ungesund hoch sein. Hunde könnten mit schweren Ernährungsstörungen reagieren. Aber der Hundehalter hat eben Fleisch an erster Stelle sehr gern. Nun zum Fleisch. Wessen Fleisch? Oft steht es dabei. Zum Beispiel 4% Lammfleisch. Oder 6% Hühnerfleisch. Und der Rest? Schweigen. Eben Fleisch. Oder tierische Nebenerzeugnisse. Was tierische Nebenerzeugnisse sind, habe ich mir schon mal genau erklären lassen. Das war eine Überraschung. So schlimm, dass ich an dieser Stelle nichts davon wiederholen möchte. Sollen meine Hunde in jedem Fall nicht fressen müssen. Würden sie auch freiwillig nicht tun, wenn sie wählen könnten. Wenn es der Hauptbestandteil ihres Futters ist, können sie aber nicht wählen. Dann werden sie von farbenfrohem, nett in Form gepresstem Abfall (tierische Nebenerzeugnisse halt) leben müssen. Von einem Nährwert kann dabei auch nicht wirklich gesprochen werden. Fleisch ist eben nicht gleich Fleisch. Was sonst noch so drin ist, variiert je nach Philosophie des Herstellers. Ich finde zum Beispiel vorteilhaft, wenn das Fett nicht einfach tierisches Fett, sondern zum Beispiel kaltgepresstes Rapsöl ist. Andererseits denke ich, dass wenn ich meinem Hund Perlmuschelextrakt füttern möchte (die positiven Eigenschaften stehen sicher außer Frage), ich dies in der Menge über das Futter geben möchte, die mir für meinen Hund optimal erscheint, nicht in bereits im Futter vorgegebener Menge, wahrscheinlich minimalster Dosis, die für meinen Hund vielleicht völlig effektlos wäre. Manche Hersteller verwenden nur eine überschaubare Anzahl von Inhaltsstoffen. Die Aufzählung anderer dagegen ist scheinbar unendlich. Ich persönlich bevorzuge die Ersteren. Mal wieder frei nach dem sprichwörtlichen Motto „Klasse statt Masse“ oder „weniger ist oft mehr“. Wächst doch bei steigender Anzahl der Inhaltsstoffe für den Hund auch die Gefahr mit allergischen Reaktionen auf einen oder mehrere der Inhaltsstoffe zu reagieren.
Die Herstellung. Das steht bei den meisten Futtersorten nicht drauf. Warum eigentlich nicht? Viele Möglichkeiten gibt es offensichtlich nicht. Fast alle Futtersorten werden im Extruder hergestellt. Da wird die breiige Masse unter Hitze und starkem Druck durch kleine Düsen bestimmter Formen gepresst. Das Ganze dauert 1-3 Minuten. Im Grunde also Fast Food. Dann werden noch Fette, Vitamine, Konservierungsstoffe und Duftstoffe (wenn nötig) aufgesprüht. Fertig. Jetzt erklären sich also meine fettigen Hände. Das aufgesprühte Fett. Beim Extrudieren können schnell und auf relativ kleiner Fläche große Mengen Hundefutter hergestellt werden. Noch weniger aufwendig geht das Pressen von Futter. Dabei wird der Futterbrei in bestimmte Formen gepresst, ebenfalls wie oben beschrieben mit Fetten, Vitaminen, Konservierungsstoffen usw. besprüht und getrocknet. Ebenfalls in wenigen Minuten fertig gestellt. Die dritte Möglichkeit ist das Backen. Das machen aber nur zwei Hersteller in Europa. Ist ja auch viel aufwendiger. Der aus den Zutaten angerührte Futterbrei wird in kleine Würstchen ausgerollt und diese wiederum ca. jeden cm abgeschnitten. So entstehen kleine Würfel. Die werden auf einem riesigen Backblech in einem langen Ofen bei hoher Temperatur für ca. 10 Minuten gebacken und danach etwa 50 Minuten getrocknet und gekühlt. Qualitätskontrolle, verpacken und fertig. Das Ganze dauert etwa eine gute Stunde. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren für den Hersteller liegen auf der Hand. Und für meine Hunde? Angefangen mit dem doch eher seltenen Pressfutter. Es liegt auf der Hand, dass rohe Bestandteile auch einem Hund schwer im Magen liegen. Außerdem wird ein Großteil der aufgenommenen Energie des gerade gefressenen Futters dazu benötigt, es überhaupt zu verdauen. Fette und Öle müssen als Geschmacksträger aufgesprüht werden, da es sonst für Hunde nicht schmackhaft ist. Daher ist das Futter fettig. Das Fett muss meistens chemisch konserviert werden, damit es nicht ranzig wird. Auch Duft- und Lockstoffe kommen zum Einsatz, um die Attraktivität des Futters für Hunde zu erhöhen. Bei extrudiertem Futter verhält es sich im Grunde ganz genau so. Die Magensäfte des Hundes können dieses im Grunde rohe Futter durchaus verdauen, benötigen dazu allerdings relativ viel Energie. Wäre das Futter leichter verdaulich, benötigte der Hund wesentlich weniger Futter. Auch extrudiertes Futter ist mehr oder weniger fettig und muss meistens chemisch konserviert werden. Gebackenes Hundefutter benötigt zwar mehr Zeit und Energie bei der Herstellung. Es ist aber bereits durch das Backen leicht verdaulich und auf natürliche Weise für viele Monate konserviert. Hunde benötigen eine geringere Futtermenge, da sie einen hohen Anteil direkt verwerten können und dadurch scheiden sie weniger Kot aus. Durch das Backen hat das Futter einen für Hunde attraktiven Geruch und Geschmack, ohne dass Lockstoffe oder Geschmacksverstärker aufgesprüht werden müssten.
Das Futter im Napf. Extrudierte und gepresste Futtermittel quellen auf, wenn sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Da verzehnfacht ein extrudierter Brocken schon mal locker seine Größe. Es dauert etwa 30 Minuten, bis diese Größe erreicht ist. Dann ist das Futter natürlich mehr oder weniger matschig. Geben wir unserem Hund sein Futter also aufgeweicht, wird sein Magen- und Darmtrakt es leichter mit der Verdauung der Nahrung haben. Das Wasser, das wir in den Napf gefüllt haben, müsste sich der Magen ansonsten aus dem eigenen Körper ziehen. Das wäre ganz schön belastend für den Organismus Hund. Es ist also in jedem Fall wichtig, extrudiertes und gepresstes Futter einzuweichen. Leider ist es dann nicht mehr knackig und kann Gebiss und Kiefer nicht kräftigen. Ganz anders verhält es sich wiederum bei gebackenem Futter. Wird es in Wasser eingeweicht, vergrößert es sich um maximal 1/10. Also, nicht der Rede wert. Somit kann gebackenes Futter ohne Einweichen gefüttert werden. Dabei ist es noch knackig und fördert die Zahngesundheit.
The winner is: Oder - „Hier nun die Auflösung des Rätsels.“: Meine bevorzugte Hundenahrung muss nicht in hochglänzenden Säcken verpackt sein. Sie soll angenehm riechen und dem Hund gut schmecken. Dabei ist der natürliche Geschmack durchaus vorzuziehen. Ich möchte, dass es aus wenigen, aber hochwertigen Inhaltsstoffen in einem Slow Food Verfahren hergestellt wird. Das Futter soll im Magen nicht aufquellen und diesen auch nicht bei der Verdauung belasten. So bleiben meine Hunde gesund. Und es ist toll, wenn - staatlich überprüft - Futter nach Gesetzen hergestellt wird, die auch für Lebensmittel gelten, wenn wenig oder keine chemischen Stoffe zugemengt werden, wenn die Rinder, als Fleischlieferanten artgerecht gehalten werden, wenn die Rohstoffe aus der Umgebung kommen und die verbrauchte Energie zum Heizen von Fabrik und Wohnhäusern genutzt wird. Dieses Futter stellt Magnusson Petfood (www.magnusson-petfood.de) in Schweden her und es ist überall in Deutschland zu beziehen.
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geführt von der schwedischen Hundezeitschrift "Hundsport" im April 2007
Fragen an Peter Magnusson:
Magnusson ist, im Unterschied zu anderen Futtervarianten, ein „gebackenes“ Futter. Was ist so gut an gebacken? Welches sind die Vorteile? Wir garen unser Hundefutter im Ofen, weil es sich dabei um ein langsames Verfahren handelt. Ein mildes und schonendes Verfahren, bei dem die natürlichen Eigenschaften der Rohstoffe besser erhalten bleiben. Außerdem finden die meisten Hunde, dass gebackenes Futter richtig gut schmeckt. Ohne, dass wir unterschiedlichste Geschmacksverstärker hinzufügen oder das Futter mit Fett einsprühen müssen. Das sind übrigens sehr gängige Praktiken.
Wenn das Backverfahren so mild und schonend ist, warum sind Sie dann anscheinend das einzige Unternehmen auf dem Markt, das diese Methode verwendet? Weil wir eine Herstellungsmethode verwenden, die perfekt für eine kleinere Herstellung geeignet ist. Hundefutter im Ofen zu backen ist ein langsames Verfahren. Mit einer begrenzten Produktionskapazität in der Stunde und mit einer Maschinenlinie, die viel Platz einnimmt. Wir stellen 2 000-3 000 Tonnen jährlich her, im Gegensatz zu den Fabriken der „großen Drachen“ (Anmerkung: große Konzerne), die 30 000-60 000 Tonnen jährlich produzieren. Mit unserer Herstellungsmethode bräuchten Sie unglaublich große Fabrikanlagen.
Mir scheint es, dass Sie es genau umgekehrt machen, als viele andere Hersteller von Hundefutter. Sie haben weniger Futtervarianten, die jedoch an viele verschiedene Hunde verfüttert werden können? Klar machen wir vieles anders als unsere multinationalen Konkurrenten. Wir halten uns beispielsweise an das Prinzip „Qualität ist, wenn man unnötige Zusätze weglässt“. Wir finden es nämlich überflüssig, Hunden ihr Leben lang Futter zu geben, das z.B. Zucker oder medizinische Substanzen enthält.
Ich finde gar nicht, dass wir nur wenige Varianten in unserem Sortiment haben. Wir haben sowohl Welpenfutter als auch Futter für empfindliche Mägen. Und, auch wenn wir nicht genauso viele Varianten wie die großen Marken haben, möchte ich trotzdem behaupten, dass wir, mit Ausnahme veterinärmedizinisch orientierter Produkte, die Bedürfnisse der meisten Hunde zufrieden stellen können.
Wie viele unterschiedliche Futtervarianten haben Sie? Zur Produktserie Magnusson Original gehören: Magnusson Kennel - für Erwachsene Hunde + zur Welpenaufzucht Magnusson Lätta - für ältere und übergewichtige Hunde Magnusson Aktiv - für Hunde mit erhöhtem Energiebedarf Magnusson Krav - Das ökologische Hundefutter für erwachsene Hunde + zur Welpenaufzucht Magnusson Blanda - Ökologisches Ergänzungsfutter
Zur Produktserie Magnusson Meat & Biscuit gehören: Magnusson Meat & Biscuit – Adult für heranwachsende und erwachsene Hunde Magnusson Meat & Biscuit – Light für niedrigen Energiebedarf, Übergewicht, Hunde ab ca. 8 Jahre Magnusson Meat & Biscuit – Work für sehr hohen Energiebedarf Magnusson Meat & Biscuit – Junior für Welpen und Junghunde
Sie haben das Futter Meat and Biscuit auf den Markt gebracht, von dem behauptet wird, dass alle Hunde es lecker finden. Was ist, im Vergleich zu allen anderen Futtersorten auf dem Markt, das Besondere an diesem Futter? Magnusson Meat & Biscuit ist das einzige Futter auf dem Markt, das ausschließlich frisches schwedisches Rindfleisch, frische schwedische Eier und überhaupt kein Fleischmehl enthält. Die Entwicklung der Methode, mit deren Hilfe es uns gelungen ist, bis zu 50 % Frischfleisch in ein Trockenfutter einzuschließen, hat Jahre gedauert. Und unserer Einschätzung nach sind wir als Hersteller eines solchen Trockenfutters ganz alleine auf der Welt. Durch das Ersetzen des Fleischmehls durch Frischfleisch und die Zugabe von frischen Eiern erhalten wir eine sehr gute Proteinqualität mit einer hohen Bioverfügbarkeit. Und die Hunde finden, dass dies eben sehr gut schmeckt.
Ist das Futter für den Export gedacht? Ansonsten wäre es ja ein bisschen komisch, dass bei der Linie Meat&Biscuit der Text auf Englisch auf den Futtersäcken steht. Nur auf der Vorderseite der Verpackungen des Meat&Biscuit ist der Text auf Englisch. Auf der Rückseite steht der Text auf Schwedisch und in anderen Sprachen. Da Magnusson Meat & Biscuit eine einzigartige Produktserie ist, ist ein ziemlich großer Teil für den Export bestimmt. Da wir jedoch ein kleines Unternehmen sind, haben wir nicht die Möglichkeit, unterschiedliche Verpackungen für die unterschiedlichen Länder herzustellen. Wir mussten daher den Kompromiss mit dem englischen Text auf der Vorderseite eingehen.
Wenn ich an Magnusson denke, dann denke ich an braune Säcke und ungebleichte Melittafilter, Umwelt und ein bisschen „kein unnötiger Quatsch”. Ist das eine bewusste Darstellung? Ja, das ist es. In vier Farben gedruckte Säcke mit einer glänzenden Oberfläche haben schließlich keinerlei Auswirkungen auf die Nährstoffphilosophie des Hundes. Jedoch sehr wohl auf die Finanzen von Herrchen & Frauchen. Ein sehr großer Teil des Preises für einen Sack Hundefutter besteht heutzutage aus dem, was wir „Market Overhead“ nennen. Das heißt die Marge für alle Zwischenglieder und Kosten für Hochglanzverpackungen, Lichtreklame, Reklamejacken usw.
Als kleines Unternehmen ist es wichtig, dass man ein eigenes Profil hat. Was wir versuchen, zu signalisieren, ist Qualitätsbewusstsein und Umweltbewusstsein. Gerade Letzteres ist gegenwärtig und zukünftig ein absolutes Muss. Darum verwenden wir beispielsweise ausschließlich Wasserenergie. Die Energierückgewinnung in unserem Verfahren ist hoch und wir verwenden ausschließlich wiederverwertbare Papierverpackungen. Außerdem sind wir der einzige Hersteller von KRAV-ausgezeichneten Produkten.
Doggy (Anmerkung: ein schwedischer Futterhersteller) betont ja das typisch "Schwedische" an seinem Futter, lokale Getreidelieferanten und Ähnliches. Ähnelt das Ihrem Konzept? Das Schwedische spielt sowohl in Schweden als auch im Ausland eine Rolle. Nicht zuletzt in Deutschland, unserem wichtigsten Exportmarkt. In Schweden haben wir qualitativ sehr hochwertige landwirtschaftliche Rohstoffe. Und darum verwenden wir ausschließlich schwedische Rohstoffe.
9. Finden Sie es nicht schade, dass die große Masse der Hundebesitzer Schwierigkeiten hat, an Ihr Futter zu kommen? Würden Sie zu sehr von Ihrem Konzept abweichen, wenn Magnusson auch in Zoogeschäften erhältlich wäre?
Als wir mit Magnusson angefangen haben, waren wir hauptsächlich ein Lieferant für Hundezüchter. Mit einer Hundezucht verdient man meistens kein Geld. Es ist ein sehr kostspieliges Hobby, und die höchste Ausgabe ist dabei meistens das Futter. Darum haben wir uns damals dafür entschieden, direkt ab Fabrik zu verkaufen, um auf diese Weise den Hundezüchtern ein Qualitätsfutter zu einem angemessenen Preis anbieten zu können. Da wir es allen Hundebesitzern jedoch gerne einfacher machen möchten, unsere Produkte zu kaufen, haben wir unsere Distribution seitdem ausgebaut. In Schweden kann heute jeder über unsere Internetseite (www.hundmat.com ) oder telefonisch bestellen, und 5 kg oder mehr direkt ab unserer Fabrik geliefert bekommen. Egal, wo im Lande man wohnt. Auch in Deutschland steht dieser Service zur Verfügung. Ob telefonisch, per Fax oder via Internet unter www.magnusson-petfood.de Außerdem sind wir in bestimmten Fachgeschäften erhältlich. Und die Anzahl Geschäfte, die Magnusson verkaufen, wird in Zukunft noch steigen.
Was ist Ihre Antwort, wenn ich, als Verbraucher, mich frage, warum ich meinem Hund Magnusson geben sollte? Weil Magnusson - ein im Ofen gebackenes Qualitätsfutter ist - ausschließlich aus schwedischen Rohstoffen hergestellt wird - keine unnötigen Zusätze enthält - einen sehr hohen Anteil an tierischen Proteinen enthält - immer frisch direkt ab Fabrik geliefert wird
Pressekontakt Jochen Scheide T: 04539 / 8887-0 E: info@lucky-pet.de
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Monatelang war Alexandra Röhmig-Konrad aus Liebenscheid verzweifelt über den Gesundheitszustand ihres Hundes Heaven-Shane. Trotz wiederholter Besuche bei verschiedenen Tierärzten blieb der Dalmatiner krank. Erst der Futterwechsel zu Magnusson Meat & Biscuit Adult half Heaven-Shane. Alexandra Röhmig-Konrad erinnert sich:
Gesamttext (QWP - Bad Oldesloe - Donnerstag, 11. Oktober 2007 10:27:00) „Mit neun Wochen zog Heaven vor zwei Jahren bei uns ein“, erzählt die Hundebesitzerin. Seit dieser Zeit litt der Dalmatiner ständig unter starkem Durchfall. Trotz diverser Besuche beim Tierarzt besserte sich die Situation nicht. Auch der Wechsel zu anderem Futter und Medikamente halfen nicht weiter. Selbst der Rat einer Tierheilpraktikerin, zu Nassfutter zu wechseln, brachte nicht den erhofften Erfolg. Ein anderer Tierarzt schließlich nahm die Probleme der Familie ernst und machte einige Tests mit dem jungen Hund. „Dann hatten wir endlich Klarheit“, erinnert sich Alexandra Röhmig-Konrad. „Unser Hund hatte eine chronische Bauchspeicheldrüsenkrankheit!“ Dem Tier fehlten wichtige Enzyme, die die Bauchspeicheldrüse normalerweise zur Verdauung herstellt. Diese Enzyme müssen über das Futter verabreicht werden. „Obwohl wir Heaven dann ein Trockenfutter gaben, das speziell für die Krankheit hergestellt wird, war das Ergebnis nicht optimal“, sagt die 38-Jährige. Durch Zufall las die Westerwälderin von Magnusson – ein neuer Futterversuch wurde gestartet. „Was für eine Veränderung“, betont Alexandra Röhmig-Konrad. Nach nicht mal einer Woche hatte der Hund zum ersten Mal in seinem Leben eine normale Verdauung. „Wir füttern Magnusson jetzt seit einem Jahr und unser Hund hatte nie wieder Probleme und braucht keine Medikamente mehr“, freut sich die Dalmatiner-Liebhaberin.
Dieter Harms, deutscher Generalimporteur des schwedischen Hundefutters Magnusson, freut sich über das dicke Lob aus Liebenscheid, wundert sich aber über die gesundheitliche Verbesserung des Dalmatiners nicht: „Magnusson ist optimal auf Hunde verschiedenen Alters abgestimmt“, erklärt der 45-Jährige, der selbst acht Hunde hat. Magnusson Meat & Biscuit Adult enthält nur, was Hunde brauchen: frisches Rinderhackfleisch und frische Eier, Vollkornweizen- und Gerstenmehl, kaltgepresstes Raps- und Rosmarinöl, frische Karotten, Kartoffeln, Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Damit ist die Liste der Inhaltsstoffe auch schon zu Ende. „Bei Magnusson gibt es weder Knochen- noch Kadavermehle, Hormone, Antibiotika oder chemische Geschmacksverstärker“, betont Dieter Harms. Im Gegenteil: Magnusson Petfood kommt aus Schweden. Hier gilt auch bei der Herstellung von Hundenahrung das schwedische Lebensmittelrecht, das sehr strenge Richtlinien hat. Doch damit nicht genug: „Magnusson lässt sich Zeit bei der Verarbeitung“, informiert Dieter Harms: Allein das Backen der Komplettnahrung dauert eine Stunde. Angefangen hat alles auf dem Bauernhof der Magnussons in der Nähe von Göteborg. Die Familie züchtete mehr als 30 Jahre Dänische Doggen und suchte jahrelang nach dem perfekten Hundefutter. Da die Züchter nicht fanden, was sie suchten, wurde vor rund 20 Jahren damit begonnen, die Rohwaren in der direkten Umgebung des Hofes einzukaufen, zu verarbeiten und zu backen. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Nicht nur eingefleischte Magnusson-Fans schwärmen für die schwedische Tiernahrung, auch Mediziner empfehlen sie: „Ich habe ganz viele Hunde mit Allergien in meiner Praxis“, erklärt Caren Seeger. „Die Hunde vertragen das normale Futter nicht, denn das ist voller Schadstoffe“, weiß die Klassische Homöopathin. Daher füttern viele Patientenbesitzer auf ihr Anraten hin Magnusson – und sind sehr zufrieden: „Meine Allergiepatienten vertragen die Kost sehr gut“, freut sich die 44-Jährige. Sie füttere auch ihre eigenen Hunde mit Magnusson, denn das sei reines Futter ohne irgendwelche Zusätze. Außerdem kann gebackenes Futter im Hundemagen besser aufgespalten werden und ist daher besonders leicht verdaulich. Der Hund benötigt weniger Energie zur Verdauung als bei herkömmlicher, extrudierter oder gepresster Nahrung. Magnusson ist daher besonders sparsam in der Fütterungsmenge und der Hund wird weniger Kot absetzen. Nebenbei räumt die Klassische Homöopathin Seeger mit einem Vorurteil auf: „Hunde brauchen keine abwechslungsreiche Kost, wie das bei uns Zweibeinern der Fall ist. Hunde sollten besser jeden Tag das gleiche, gesunde Futter erhalten!“
Pressekontakt (gerne auch weitere Fotos) Jochen Scheide T: (04539) 8887-46 E: info@lucky-pet.de
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Die Klassische Tierhomöopathin Caren Seeger füttert ihren Pyrenäen-Hütehund Bakkus mit Magnusson-Futter. |
Ist jetzt wieder ganz gesund: Heaven-Shane vom Hause Baltino, rechts. |
Daneben Ana-Lottie von Thalcida's, anfangs übergewichtig mit gelblichen Flecken im Fell. Mit Magnusson Petfood sieht sie gut aus. |
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